Pressestimmen

Auch unter geradezu klassischen deutschen Dächern ist der Stoff für Dramen und Komödien zu finden. Das beweist "Storno" ganz nebenbei, mit Traurigkeit und Charme, Witz und Melancholie. Irgendwo zwischen den klamaukigen Komödien und dem bewusst unspektakulären neuen Realismus gibt es in der deutschen Kino-Landschaft ein großes Loch. Das wird "Storno" allein nicht füllen können. Doch ganz selbstverständlich hat sich Weber-Moore vom Besten aus beiden Filmwelten bedient und einen wundervoll warmherzigen, manchmal schmerzhaft wahrhaftigen Film geschaffen, der nie den nahe liegenden Klischees aufsitzt, sondern den Begriff Heimat ganz bewußt positiv besetzt. (Berliner Zeitung)

Fanny Staffa und Paula Paul sind in ihren ersten Kino-Hauptrollen wunderbare Heldinnen des Alltags! (Tagesspiegel-Ticket)

Elke Weber-Moore wagt so etwas wie die "Wiedergeburt" des deutschen Heimatfilms der 50er Jahre, ohne in dessen Kitsch und Pathos zu verfallen. So beiläufig, wie die Regisseurin ihre Geschichte erzählt, so unprätentiös hat Michael Hammon sie in Bilder umgesetzt, die wie in seinen Arbeiten für Andreas Dresen, Eoin Moore und Pepe Danquart den dokumentarischen Blick betonen. Fanny Staffa und Paula Paul füllen in ihren ersten Kino-Hauptrollen die emotionale Ebene mit ihrem wahrhaftigen Spiel aus. Überzeugend spielen sie auf der Klaviatur zwischen Realität, Träumen und Lebenslügen, halten immer die vorgegebene Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. (Film-Dienst)

Präzise beobachtet, atmosphärisch dicht, stimmige Charaktere und eine leise Ironie... Als Loblied auf den Eigensinn erinnert "Storno" bisweilen an die Filme Alexander Kluges. Die unaufdringliche Handkamera von Michael Hammon setzt einen sinnfälligen ästhetischen Kontrast zur Statik des Dorflebens und trägt maßgeblich zur genauen Beobachtung des Milieus bei... Ein stilles Heimatmovie über die Sehnsucht nach Veränderung und die Faszination des Vertrauten. (Filmecho)

Elke Weber-Moore hat in ihrem Debütspielfilm für die Provinz etwas Ähnliches geschaffen, was ihrem Ehemann Eoin Moore mit "plus-minus-null" für die Großstadt gelungen ist: ein aufrichtiges Porträt über einfache Leute. Steffi sagt im Film: "Glück gibt’s nur im Fernsehen." – Manchmal auch im deutschen Kino! (Tagesspiegel)

Elke Weber-Moore hat in ihrem Debütfilm so ehrliche und zugleich liebevolle Bilder für das Leben in der deutschen Provinz gefunden wie selten jemand vor ihr. (Kulturnews)

"Elke Weber-Moore blickt in ihrer beschwingt süffisanten Sozialstudie versonnen und wissend auf die kleine hessische Dorfwelt und verwebt leichthändig Gefühlschaos mit Feuerwehrfest, Volkstanzgruppe und Supermarktfreuden. Auf dem Land passiert nichts? Von wegen! – Sehenswert!" (Tip)

"Präzise und einfühlsam!" (Blickpunkt Film)

"Ein Heimatfilm im Komödiengewand der Gegenwart... Eine amüsante Geschichte, reichlich Situationskomik, natürlich und voller Herzenswärme erzählt." (Aviva Berlin)

"Die Rückkehr des Heimatfilms... 90 Minuten später hat uns der Alltag wieder, unverändert, aber mit Erinnerungen an ein schönes Märchen." (Saarländischer Rundfunk)

"Ein angenehm frecher, frischer Ton in der Erzählung... Der Film hebt sich nur zentimenterbreit über der Wirklichkeit, es gibt viele stimmige Beobachtungen. Die Kamera führte Michael Hammon, der Storno angenehm unverkrampft aussehen lässt. Dass der Film so sympathisch und sehenswert ist, liegt vor allem am Charme und ungekünsteltem Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen. Fanny Staffa und Paula Paul sind eine wirkliche Entdeckung." (EPD Film)



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